Stanislaus HeesBuchbegleitung

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KI ins eigene Produkt · Seite 10

Inhalt

ihr Unternehmen habe mindestens ein Softwareprodukt oder eine Funktion nicht gekauft, weil es sie mit KI-Programmierwerkzeugen selbst bauen konnte. 6 Ein knappes Drittel. Wer Software verkauft, sollte diesen Satz zweimal lesen. Wer Software kauft, auch.

Warum es fahrlässig wäre, das nicht zu verstehen

Hier wird es unbequem, und ich sage es so direkt, wie ich es meine.

Wenn du glaubst, dass KI in deinem Unternehmen keine Rolle spielt, dann rechne einmal nach, wie lange du diesen Glauben noch durchhältst, während die Kurve oben weiterläuft. Die Frage ist nicht mehr, ob KI Aufgaben in Produkten übernimmt. Die Frage ist, wer versteht, welche.

Denn mit jeder Verdopplung verschiebt sich, was knapp ist. Code zu tippen wird billiger, Monat für Monat. Was knapp bleibt, ist das Verständnis dafür, was gebaut werden soll, welche Informationen eine KI dafür braucht, was die Software verlässlich erzwingen muss und woran man gute Arbeit erkennt. Wer das versteht, für den ist jede Verdopplung ein Geschenk: Die Entwicklungs-KI baut schneller, was er klar beschreiben und prüfen kann. Wer es nicht versteht, bekommt mit jeder Verdopplung vor allem mehr Code, den er nicht beurteilen kann.

Wie leicht man sich dabei verschätzt, zeigte METR im Juli 2025 mit einer Studie an erfahrenen Open-Source-Entwicklern. Mit den KI-Werkzeugen von Anfang 2025 brauchten sie für echte